Wo endet die Aufgabe der KI und wo beginnt die Berechnung der Autokosten? Darüber spricht Paweł Mamcarz mit Krzysztof Jakubik in der CRN-Reihe „KI in der Praxis“. Das polnische Interview „AI czyta dane, ale obliczenia robią algorytmy“ erschien in der Septemberausgabe CRN 9/2026 auf den Seiten 50–51.
Hier fassen wir die wichtigsten Gedanken zusammen. Das vollständige Interview auf Polnisch finden Sie in CRN 9/2026 beim Verlag.
KI hilft beim Lesen von Daten, ersetzt aber keinen Rechner
Preislisten, Berichte und Angebote haben unterschiedliche Formate. KI kann helfen, sie zu strukturieren. Die Kostenberechnung ist eine eigene Aufgabe: Das Ergebnis soll aus festgelegten Eingaben, Annahmen und mathematischen Operationen entstehen, nicht aus einer vom Sprachmodell erzeugten Antwort.
Der Kaufpreis ist erst der Anfang
Im Gespräch geht es darum, die gesamte Nutzungsdauer zu betrachten. Wertverlust, Kraftstoff oder Strom, Versicherung, Wartung und Finanzierung können den Vergleich zweier Angebote verändern. Dafür braucht es dieselbe Fahrleistung und denselben Zeitraum, nicht nur einen Vergleich von Preisen oder Monatsraten.
Eine Prognose bleibt eine Prognose
Künftige Kraftstoffpreise und Wiederverkaufswerte sind unsicher. Szenarien zeigen die Folgen unterschiedlicher Annahmen, garantieren aber keine Kosten. Die menschliche Prüfung von Quellen und auffälligen Daten bleibt wichtig.
Das Interview beschreibt den Entwicklungsansatz des Dienstes, keine unabhängige Prüfung der Modellgenauigkeit. Unsere TCO-Methodik erläutert die aktuellen Regeln und Grenzen.
Prüfen Sie Ihr eigenes Szenario im Rechner, mit Ihrer Fahrleistung, Nutzungsdauer und den Bedingungen eines konkreten Angebots.
